Mittwoch, 18. April 2018

Zeit für mich


Neue Angebote für Flüchtlingshelfer

Im Rahmen des Projektes „Nah am Menschen von weit weg“ des Caritasverbandes Baden-Baden starten unter der Reihe „Zeit für mich“ wieder zwei Angebote.

Nordic-Walking

Zum einen die Walking-Gruppe unter Leitung der Leitung der zertifizierten Nordic - Walking Trainerin Monique Hübner.
Ziel dieser Gruppe ist es, ehrenamtlichen Helfern ein Angebot zu machen, für sich selbst zu sorgen, was bei dem großen Engagement für die Flüchtlinge oft zu kurz kommt. Durch Bewegung an der frischen Luft kann Stress und Anspannung abgebaut werden, es können in der Gruppe Kontakte zu Gleichgesinnten geknüpft werden und man tut gleichzeitig auch etwas für die Gesundheit.
Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch um 17 Uhr vor dem Theater in Baden-Baden. Die Rückkehr wird an der gleichen Stelle gegen 18:30 Uhr sein.


Entspannen

Außerdem läuft startet ebenfalls unter der Reihe  „Zeit für mich“ ein Entspannungskurs  - auch speziell für ehrenamtlich Engagierte. Dieser Kurs wird von Physiotherapeutin Beate Walter geleitet.
Die Termine finden ab 24. April jeden Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr im Stadtteilzentrum Briegelacker, Briegelackerstraße 40, in Baden-Baden statt.


Bitte Anmelden

Beide Angebote sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert unter Tel: 072221-1835-21 (Agnes Lemcke) oder



Mittwoch, 11. April 2018

Bewilligungsbescheid

Papierkram, einfach erklärt


Das Jobcenter hat ein Video veröffentlicht, mit dem man sehr verständlich erfährt, wie sich der Bewilligungsbescheid zusammensetzt. Es gibt das Video auch in Englisch und Arabisch, aber hauptsächlich müssen ja die Ehrenamtlichen die Details erst mal verstehen und weitergeben können => KLICK





Hier die Version auf Arabisch => KLICK

Und hier auch auf Persisch, Französisch und Englisch => KLICK

Interessant auch dieser Link des Jobcenters, wie man Arbeitslosengeld II beantragt, in mehreren Sprachen => KLICK

Freitag, 30. März 2018

Arbeit


Wie finden Asylbewerber eine Arbeit? 

Nach dem Weggang des Arbeitsintegrators Stephan Langreder (Näheres finden Sie hier => KLICK) stellt sich für viele Asylbewerber, die nicht anerkannt sind und somit keine Kunden des Jobcenters sind, nun die Frage, wohin sie sich wenden können, wenn sie Arbeit suchen. Auch die ehrenamtlichen Helfer stehen erst einmal vor dieser Frage. Die neue Ehrenamtskoordinatorin der Stadt, Svetlana Bojcetic, hat deshalb mit Kristina Keil von der Arbeitsagentur in Baden-Baden über dieses Thema gesprochen. 


 

Hier ein kleiner Leitfaden für die ehrenamtlichen Unterstützer der arbeitssuchenden Asylbewerber:

Grundsatz: Die Arbeitsagentur ist per Gesetz zur Beratung von Arbeitssuchenden verpflichtet.

Der erste Schritt wäre, wenn nicht schon geschehen, sich bei der Arbeitsagentur registrieren zu lassen. In der Regel füllen die SozialberaterInnen in den Unterkünften einen Profilbogen mit den neuen BewohnerInnen aus. Mit diesem und dem aktuellen Ausweis registrieren sich diese beim Kundenzentrum der Arbeitsagentur (3. Stock im gleichen Gebäude, wie Jobcenter) und erhalten einen Beratungstermin mit Frau Keil ausgehändigt.

Nach der Registrierung und dem ersten Beratungsgespräch, erleichtert die Möglichkeit über E-Mail in Kontakt zu bleiben die Arbeitsvermittlung sehr, da die Arbeitsangebote direkt verschickt werden können. Voraussetzung ist eine gültige und regelmäßig benutzte E-Mail-Adresse. Mit Einverständnis des Arbeitssuchenden kann das auch die E-Mail-Adresse eines/einer Ehrenamtlichen sein.


Kristina Keil


Die E-Mail-Adresse von Frau Keil:
Frau Keil bearbeitet die eingehenden E-Mails innerhalb von 2-3 Tagen, sofern sie nicht krank oder in Urlaub ist.

Sollte jemand eine Arbeit finden, bitte Frau Keil ebenfalls zeitnah informieren! Wenn sich ein Kunde über einen längeren Zeitraum nicht meldet, wird er abgemeldet. Eine Reaktivierung ist über einen erneuten Beratungstermin aber auch über eine entsprechende E-Mail möglich. Hierbei hilft die Kundennummer oder zumindest der vollständige Name und Geburtsdatum.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Bei hoher Motivation des/der Arbeitsplatzsuchenden kann auch ein Bewerbungstraining gefördert werden. Dieses umfasst neben der schriftlichen Ausarbeitung auch ein Training für das Vorstellungsgespräch und eine Hilfestellung bei der Arbeitsplatzsuche. Die Fahrtkosten zum Bildungsträger werden übernommen.

Fördermaßnahme: Grundkompetenz
Ziel: Vorbereitung auf eine Umschulungsmaßnahme (gefördert Ausbildung, verkürzt auf 2 Jahre)
Dauer: 6 Monate, nächster Start im Mai 2018
Inhalt: intensiver Deutsch- und Matheunterricht, Hilfestellung bei der Ausbildungsplatzsuche
Zielgruppe: hoch motivierte B1-AbsolventInnen, über 25 Jahre

Weitere Fördermaßnahmen, wie z. B. Staplerführerschein können im Beratungsgespräch vereinbart werden.


Grundsätzlich gilt
Das Beratungsangebot von Frau Keil beruht auf Freiwilligkeit von Seiten des/der Arbeitssuchenden. Eine Betreuung durch sie setzt dabei voraus, dass eine Verständigung auf  Deutsch oder Englisch möglich ist, sowie, dass eine (hohe) Motivations- und Leistungsbereitschaft mitgebracht wird.




Dienstag, 27. März 2018

Festmusik


Kleines Osterfestspiel am Waldseeplatz

Auch in diesem Jahr kamen wieder - dieses Mal drei - Musiker der Berliner Philharmoniker zum Musizieren zur Flüchtlingsunterkunft am Waldseeplatz in Baden-Baden. 




Im Rahmen des Educationprogramms wollen Musiker der Berliner Philharmoniker zu denjenigen kommen, die es nicht schaffen, in die großen Konzertsäle zu kommen und ihnen damit eine Freude machen. Dies ist ihnen hervorragend am letzten Samstag in der Flüchtlingsunterkunft am Waldseeplatz gelungen. Über die Musik hinaus war es auch möglich, mit ihnen ins Gespräch zu kommen bevor sie sich dann aber zügig auf der Weg zur Premiere  von Parsival ins Festspielhaus aufmachen mussten. Die Bewohner und Ehrenamtlichen sagen nochmals herzlichen Dank für die Osterfestspiele am Waldseeplatz. 
Foto: privat 


Mittwoch, 21. März 2018

Info zu Asylverfahren


Was Sie schon immer fragen wollten, aber...
Info-Veranstaltung zum Thema Asylverfahren


Immer wieder kommt es vor, dass sich ehrenamtliche Flüchtlingshelfer mit Fragen zum Asylverfahren konfrontiert sehen und sich insgeheim eingestehen müssen, dass sie auf diesem Gebiet einige Wissenslücken haben. Man kann zwar immer darauf verweisen, dass die Ratsuchenden sich jederzeit an den Arbeitskreis Asyl mit seinen regelmäßigen Sprechstunden wenden können, aber dennoch möchte man auch selber auf diesem Gebiet fit sein. Denn oft geht es nicht um die ganz großen Probleme, die entstehen, wenn eine Ablehnung ins Haus flattert, sondern um das mangelhafte Wissen um das Procedere an sich.Wie war das noch mal mit der Dublin-Verordnung? Gab es da nicht Neuerungen? Aber welche? Was muss der Asybewerber beachten, wenn er zur Anhörung geladen wird? Was bedeutet subsidiärer Schutz? Was tun bei Ablehnung? Und so weiter... 



 
Immer wieder kam daher im Kreise der Flüchtlingshelfer die Bitte nach einer Schulung auf.  Caritas und AK Asyl haben deshalb für Dienstag, 17. April, eine Fortbildungsveranstaltung organisiert, in der sich jeder
grundsätzlich über das Asylverfahren und seine Folgen informieren kann.

Der AK Asyl mit Ludwig Herfs, Rechtsanwalt Michael Hummel und Christian Kühnel informieren an diesem Tag von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr zum Thema "Das Asylverfahren und die Folgen. Einführung in die rechtlichen Aspekte und Auswirkungen des Asylverfahrens"

Aspekte, die der AK Asyl beleuchten wird, sind: 

Asylverfahren:
Zuständigkeiten im Rahmen des Asylverfahrens;
Antragstellung;
Dublin III-Verfahren;
Verteilung der Asylsuchenden;
Anhörung; 


Entscheidungsfindung und Rechtsfolgen:
Bei ANERKENNUNG:
Asylberechtigung / Flüchtlingseigenschaft / subsidiärer Schutz

Bei ABLEHNUNG:

Aufenthaltstitel; Rechtsmittel und Folgen; Freiwillige Rückreise; Abschiebung 

Sollten Sie spezielle Fragen haben, können diese vorab gebündelt (z.B. über die jeweiligen ehrenamtlichen Unterkunftssprecher) gestellt werden.

Fortbildungsveranstaltung
Dienstag, 17. April 2018
17 – ca. 19 Uhr 
Stadtteilzentrum Briegelacker (Saal 1.OG)
Briegelackerstraße 40, Baden-Baden

Unverbindliche Anmeldung bis 16. April bitte vorab an 



Freitag, 9. Februar 2018

Ehrenamtstreffen



Viele Informationen beim Ehrenamtstreffen
von Integrationsmanagern bis zum Leitbild

Obwohl es krankheitsbedingte Abmeldungen gab, mussten noch Stühle und Tische herbeigeschafft werden, so gut wurde die Einladung der neuen Ehrenamtskoordinatorin Svetlana Bojcetic zum Treffen rund ums Ehrenamt im Scherer Familienzentrum angenommen.




Themenschwerpunkt war zum einen die neue Struktur rund um die Integration von Flüchtlingen in Baden-Baden. Hier gab es, wie berichtet, Veränderungen (der Arbeitsintegrator Stephan Langreder hört Ende des Monats auf, seine Aufgaben übernehmen die Sozialarbeiter vor Ort). Auch werden vier neue Integrationsmanagerinnen eingestellt, die sich hauptsächlich und hauptamtlich um knifflige Einzelfragen rund um die Eingliederung von anerkannten Flüchtlingen in den Anschlussunterbringungen kümmern werden. Hierzu wird es demnächst ein Organigramm geben, das auch hier auf diesen Blog gestellt wird. 
 
Auch die Sprachkurse waren wieder einmal ein großes Thema. Vor allem plagt die ehrenamtlichen Sprachlehrer schon länger die Frage, wie sie die Geflüchteten motivieren können, in die angebotenen freiwilligen Kurse zu kommen und auch zu bleiben!
Es kristallisiert sich allmählich heraus, dass der Trend wohl eher in Richtung Einzelunterricht/Individualbetreuung gehen wird.
Es wird hierzu eine Arbeitsgruppe gebildet, in der Haupt- und Ehrenamtliche demnächst (um Ostern herum) mehrere eher unmotivierte Flüchtlinge am Waldseeplatz interviewen und nach deren eigenen Einschätzungen, Erfahrungen und Bedürfnissen befragen wollen. Dieses Vorhaben fand breite Zustimmung bei den Ehrenamtlichen.
 
Ein weiteres Thema war die freiwillige Selbstverpflichtung, die das ehrenamtliche Netzwerk Asyl letztes Jahr zusammengestellt hat. 

In diesem Leitbild werden die Grundsätze unseres ehrenamtlichen Handelns zusammengefasst:

- Wir fördern die Selbständigkeit
- Wir respektieren die Intimsphäre
- Wir schützen die Vertraulichkeit
- Wir achten auf Gleichberechtigung
- Wir reflektieren unsere eigene Arbeit und – ganz wichtig! achten auf unsere eigenen Grenzen

Ferner geht es um Sprache, Arbeit und Asylverfahren, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftliche Orientierung. Bitte lesen!

Dieses Leitbild hierauf dem Blog nachzulesen => KLICK

Auf der Webseite der Stadt Baden-Baden unter der Rubrik "Asyl und Ehrenamt" kann man auf der rechten Seite in der Rubrik „download“ die pdf zu unserem „Leitbild Ehrenamt“ herunterladen und ausdrucken => KLICK





Dienstag, 6. Februar 2018

Kulturelle Falle


Vorsicht kulturelle Falle!


Die Caritas lädt alle ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer zur nächsten Fortbildung im Bereich der Asylthematik ein.

Der Titel der Veranstaltung lautet: „Vorsicht kulturelle Falle – Flüchtlinge achtsam begleiten“.  

Datum:
Samstag, den 17. März 2018, von 8.30 bis ca. 17 Uhr.




Als Referent konnte erneut Herr Dr. Jörg Sieger, Projektreferent im Projekt „Nah an Menschen von weit weg“ der Erzdiözese Freiburg und interkultureller Trainer gewonnen werden. Er ist allen Ehrenamtlichen bestens bekannt als mitreißender Redner beim Ehrenamtsfest im Juni im Theater. 



Da die Teilnehmerzahl auf max. 20 Personen festgelegt ist, melden Sie sich bitte baldmöglichst im Vorfeld an den Termin an. Der Eingangszeitpunkt entscheidet über eine mögliche Teilnahme.

Anmeldung bis 9. März 2018 an  
Tel: 07221-1835-25