Freitag, 7. Oktober 2016

ikw 2016 - Fazit


Riesenerfolg für die interkulturelle Woche

Mit dem diesjährigen Programm zur interkulturellen Woche hat die Integrationsbeauftragte der Stadt Baden-Baden, Svetlana Bojcetic, voll ins Schwarze getroffen – oder vielmehr mitten in die Herzen der vielen aufgeschlossenen Baden-Badener!


Ausgebuchte, ja regelrecht überrannte Filmvorvorführungen (oben ein Foto von der Wiederholung des Films "Schatten" von Abdullah Rajab Almalla im Cineplex-Kino) und Vorträge, lebenslustige Feste, besinnliche und sinnesfrohe Gottesdienste, Theaterstücke, Vorlesereisen, Spiele und Tanz, Tanz, Tanz (2 Fotos Monika Becker)... 




Wer mit offenem Geist und offenem Herzen in dieser Stadt wohnt, kam die vergangenen zwei Wochen voll auf seine Kosten.



Die tolle Resonanz zeigt, dass Baden-Baden tatsächlich weltoffen und tolerant ist und viel Mitgefühl für die Menschen hat, die aus aller Herren Länder zu uns geflüchtet sind, um Schutz vor Krieg und Hunger zu suchen. Gleichzeitig rieben sich die Einheimischen bei den zahlreichen multinationalen Begegnungen verwundert die Augen, wie gut ihre neuen Mitbürger bereits Deutsch sprechen. Das erleichtert die Aufnahme doch ganz erheblich – insofern klang auch immer wieder der große Dank aller an die Volkshochschule, die ehrenamtlichen Sprachlehrer und Flüchtlingshelfer und vor allem auch an die Sponsoren durch, die mit großzügigen Spenden dort Sprachkurse ermöglichen, wo die Finanzen oder der Finanzierungswille des Staates nicht hinreicht.



Offene Geldbörsen gab es auch jedes Mal, wenn mit einem großen Karton für die Flüchtlingshilfe in Baden-Baden gesammelt wurde. 1377,67 Euro kamen auf diese Weise allein bei drei Veranstaltungen zusammen: Bei Uraufführung und Wiederholung des Films „Schatten“ von Abdullah Rajab Almalla im Cineplex sowieso beim Syrien-Vortrag von Werner Henn in der Stadtbibliothek. Ein herzliches Dankeschön hierfür sage ich im Namen des Bündnisses „Baden-Baden ist bunt“ und natürlich im Namen aller Flüchtlinge, denen das Geld nun ganz unbürokratisch direkt an den Stellen und in den Projekten zufließen wird, wo es am dringendsten gebraucht wird. Ich werde darüber berichten.

Ihre Rita Hampp