Donnerstag, 28. Juni 2018

WSP Basketball


Basketball ohne Grenzen am Waldseeplatz


Baden-Baden. Vor kurzem fand an der Flüchtlingsunterkunft Waldseeplatz erstmalig die Veranstaltung „Basketball ohne Grenzen" statt, eine Trainingseinheit für alle Sportbegeisterten und Interessierten. 

 

Trotz bedecktem Himmel warfen auf dem unterkunftseigenen Sportplatz rund 25 Bewohner munter Körbe. Andreas Kunz, Geschäftsführer des United Colors Baden-Baden e.V., hatte die zweistündige Trainingseinheit mit der Unterstützung der Stadtverwaltung und der Sozialarbeiterin vor Ort organisiert und die Teilnehmer spielerisch in die Grundlagen der Sportart eingeführt, bevor die eingeteilten Teams in mehreren Turnieren gegeneinander spielten.

Ziel der Veranstaltung war unter anderem, den Bewohnern den Basketballsport näher zu bringen und Integration durch Sport aktiver zu gestalten. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer Medaillen, Basketbälle und eine Auswahl an Trainingskleidung. Veranstalter und Spieler waren begeistert und begrüßen weitere sportliche Aktivitäten und Events am Waldseeplatz. Einer Wiederholung im kommenden Jahr steht also nichts im Wege. ... Und dafür kann schon mal geübt werden! 



(Fotos: Stadtpressestelle)

Mittwoch, 25. April 2018

Integrationsmanagement


Neues Integrationskonzept in Baden-Baden
Ein Ziel: das eigene syrisches Restaurant

900 Flüchtlinge leben derzeit in Baden-Baden, ihre Zahl ist seit zwei Jahren mehr oder weniger konstant geblieben. Um ihnen die Integration in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt zu ermöglichen, helfen ihnen in den Unterkünften die Sozialarbeiterinnen und ehrenamtliche Unterstützer. Viele der Geflüchteten werden auf lange Sicht hierbleiben, und ihre Unterbringung und Integrationsförderung würde zu Belastungen der Städte der Gemeinde führen. Deshalb hat das Land Baden-Württemberg nun Gelder für einen Pakt für Integration in Kommunen bereitgestellt.

PIK“, wie dieser Pakt genannt wird, läuft jetzt auch in Baden-Baden an: Auf die Dauer von zwei Jahren (gerechnet ab 1. Dezember 2017) erhält die Stadt für diesen Zweck pro Jahr 374 000 Euro. Von diesem Geld können nun – zusätzlich zur bereits vorhandenen Struktur - vier zusätzliche Stellen geschaffen werden. Diese neuen Integrationsmanagerinnen, die anerkannte Flüchtlinge auf deren Weg in die deutsche Gesellschaft und Arbeitswelt sehr eng unterstützen sollen, wurden gestern in Rahmen einer Pressekonferenz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. 


Die neuen Integrationsmanagerinnen (von links): Rebecca Rastetter, Hannah Fürst, Astrid Bückers und Juliana Ebert.
 

Der zuständige Bürgermeister Roland Kaiser betonte in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Baden-Baden – anders als viele andere Städte und Gemeinden – auf dem Gebiet der Integration auch dank des engagierten Ehrenamts zwar schon vor dem Starttag gut aufgestellt war, was vieles erleichtert habe. Nun aber werde es für die anerkannten Flüchtlinge mit großer Bleibeperspektive noch besser, in Deutschland Fuß zu fassen.

Um zu verdeutlichen, was genau ihre Aufgabe ist und was sie tun, hatten die neuen Integrationsmanagerinnen auch gleich zwei Fälle aus der Praxis mitgebracht: einen anerkannten syrischen Flüchtling mit guten Sprachkenntnissen, der erst kürzlich aus Südbaden nach Baden-Baden umgezogen ist. Im Augenblick verdient er sich neben dem laufenden Orientierungskurs sein Geld noch in Minijobs. Sein Fernziel ist, irgendwann in Baden-Baden das erste syrische Lokal zu eröffnen. Ein Plan, der auf Beifall stieß. 
 
Außerdem wurde ein junger Mann aus Kamerun vorgestellt, ebenfalls anerkannt, der sich vor allem darüber freute, endlich in Freiheit leben zu dürfen. Mit dem Deutsch haperte es noch ein wenig, und genau hier greift nun der Job der Integrationsmanagerin ein: Da werde nun geschaut, wie es nach der nicht bestandenen Prüfung weitergehen kann. Anträge auf einen weiteren Kurs müssen beim Bundesamt für Migration (BamF) gestellt werden, es muss Lernunterstützung gesucht werden, und alles mit dem Ziel, auch ihn möglichst bald, nach Erreichen des B1-Niveaus, als Maurer oder Industriemechaniker in Ausbildung zu bringen. Bei all diesen Schritten steht ihm die Integrationsmanagerin ebenfalls zur Seite und hilft beim Schreiben der Bewerbung, beim Finden eines Ausbildungsplatzes und – ein Traum aller Flüchtlinge in Baden-Baden! – irgendwann vielleicht auch bei der Wohnungssuche. „Ich bin bereit, die Vermieter anzurufen und auch hinzufahren“, erklärte Juliana Ebert, eine der neuen Integrationsmanagerinnen.

Gleichwohl ist hier auch stark und weiterhin das Ehrenamt gefragt, das mit individueller Sprachförderung und intensiver Unterstützung an der Seite der Verwaltung ackert. Was alles zu leisten, umriss Silke Heimann vom Netzwerk Asyl. Sie ist Koordinatorin der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Unterkunft in der Westlichen Industriestraße und zählte beispielhaft auf, was die freiwilligen Helfer alles leisten: Lebensläufe schreiben, Bewerbungen schreiben, Begleitung zur Schule und Ausbildungsstätte, Finden von Arbeitsplätzen, intensive Begleitung beim Spracherwerb und bei der Arbeit, vorrangig auch Nachhilfe für die Berufsschüler, bei denen es häufig nicht nur an der Sprache, sondern auch bei den Anforderungen an Mathematik hapert. „Aus der Zeit von Kaffeetrinken und Kuchenbacken sind wir längst hinaus“, sagte sie.

Vier Vollzeitstellen schafft die Stadt Baden-Baden, finanziert durch das Land Baden-Württemberg, im Integrationsmanagement. Die erste, eine Caritaswissenschaftlerin, hat bereits zum 1. Dezember 2017 ihre Arbeit aufgenommen und die erforderlichen Strukturen geschaffen, zwei Angestellte (Soziologin und Dipl. Pädagogin) teilen sich jeweils zu 50 Prozent eine Stelle und sind außerdem als Flüchtlingsbeauftragte und als Bildungskoordinatorin tätig, eine weitere (Sozialpädagogin) wechselte zum 1. März aus der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in das neue Ressort, und Vollzeitkollegin Nummer vier wird demnächst ihren Dienst aufnehmen. Neben der Einzelfallhilfe steht die Erfassung von personenbezogenen Daten, Information über Integrationsangebote, Erstellung von individuellen Integrationsplänen, Heranführung an zivilgesellschaftliche Strukturen und Vereine sowie natürlich die fallbezogene Koordination und Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern.

Von den rund 900 Flüchtlingen in Baden-Baden ist ungefähr die Hälfte anerkannt und würde theoretisch in den Aufgabenbereich der Integrationsmanagerinnen fallen. Die Hälfte von ihnen ist aber bereits, wie Ludwig Herfs vom Arbeitskreis Asyl feststellte, auf bestem Wege in die Integration und hat einen Job oder Ausbildungsplatz. So ist es möglich, dass laut Auskunft der Fachbereichsleiterin Bildung und Soziales, Iska Dürr, jeweils eine Integrationsmanagerin rund 50 „Fälle“ betreuen könne – wobei hier noch definiert werden muss, wie Familien zu zählen (pro Kopf oder gesamt) sind.

Herausgepickt werden die Fälle nach Absprache mit dem Jobcenter, mit dem man laut Bürgermeister Kaiser vor kurzem eine enge Kooperation eingegangen ist. Die Aufteilung erfolgt in der Regel nach Stadtgebiet.

Betroffen sind nur Flüchtlinge (und hier vor allem Familien) mit hoher Bleibeperspektive, die also bereits anerkannt sind, eine „hohe Arbeitsmarktnähe“ haben und in der Regel aus den Ländern Syrien, Irak, Somalia und Eritrea stammen.

Um den Rest der in Baden-Baden lebenden Asylbewerber und Flüchtlinge kümmern sich auch weiterhin die Sozialarbeiter in den jeweiligen Unterkünften und die freiwilligen Flüchtlingshelfer. Die Ehrenamtlichen wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade dieser Personenkreis einen besonders hohen Unterstützungsbedarf habe. 

„Viele haben gut bezahlte Jobs und zahlen in die Sozialsysteme ein und verlieren diese Arbeit von heute auf morgen, und zwar genau an dem Tag, an dem ihr Asylantrag abgelehnt wird. Sie dürfen dann nicht mehr arbeiten, obwohl sie auch nicht abgeschoben werden können, weil ihre Heimatstaaten sie oft grundsätzlich nicht mehr zurücknehmen“, berichtete Ludwig Herfs vom AK Asyl, der hauptsächlich Verfahrensberatung anbietet. „Das ist verrückt“, betonte er, denn so lägen diese Leute dem Staat auf der Tasche, obwohl sie es nicht wollten und nicht bräuchten. Roland Kaiser sah dies ähnlich. „Das ist Sache der Politik“, sagte er. Er sei gespannt, wie es im Bund in Sachen Integrations- oder Einwanderungsgesetz weitergehe, nachdem bislang die CSU alles verhindert habe, nun aber den hierfür zuständigen Minister stelle.



Mittwoch, 18. April 2018

Zeit für mich


Neue Angebote für Flüchtlingshelfer

Im Rahmen des Projektes „Nah am Menschen von weit weg“ des Caritasverbandes Baden-Baden starten unter der Reihe „Zeit für mich“ wieder zwei Angebote.

Nordic-Walking

Zum einen die Walking-Gruppe unter Leitung der Leitung der zertifizierten Nordic - Walking Trainerin Monique Hübner.
Ziel dieser Gruppe ist es, ehrenamtlichen Helfern ein Angebot zu machen, für sich selbst zu sorgen, was bei dem großen Engagement für die Flüchtlinge oft zu kurz kommt. Durch Bewegung an der frischen Luft kann Stress und Anspannung abgebaut werden, es können in der Gruppe Kontakte zu Gleichgesinnten geknüpft werden und man tut gleichzeitig auch etwas für die Gesundheit.
Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch um 17 Uhr vor dem Theater in Baden-Baden. Die Rückkehr wird an der gleichen Stelle gegen 18:30 Uhr sein.


Entspannen

Außerdem läuft startet ebenfalls unter der Reihe  „Zeit für mich“ ein Entspannungskurs  - auch speziell für ehrenamtlich Engagierte. Dieser Kurs wird von Physiotherapeutin Beate Walter geleitet.
Die Termine finden ab 24. April jeden Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr im Stadtteilzentrum Briegelacker, Briegelackerstraße 40, in Baden-Baden statt.


Bitte Anmelden

Beide Angebote sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert unter Tel: 072221-1835-21 (Agnes Lemcke) oder



Mittwoch, 11. April 2018

Bewilligungsbescheid

Papierkram, einfach erklärt


Das Jobcenter hat ein Video veröffentlicht, mit dem man sehr verständlich erfährt, wie sich der Bewilligungsbescheid zusammensetzt. Es gibt das Video auch in Englisch und Arabisch, aber hauptsächlich müssen ja die Ehrenamtlichen die Details erst mal verstehen und weitergeben können => KLICK





Hier die Version auf Arabisch => KLICK

Und hier auch auf Persisch, Französisch und Englisch => KLICK

Interessant auch dieser Link des Jobcenters, wie man Arbeitslosengeld II beantragt, in mehreren Sprachen => KLICK

Freitag, 30. März 2018

Arbeit


Wie finden Asylbewerber eine Arbeit? 

Nach dem Weggang des Arbeitsintegrators Stephan Langreder (Näheres finden Sie hier => KLICK) stellt sich für viele Asylbewerber, die nicht anerkannt sind und somit keine Kunden des Jobcenters sind, nun die Frage, wohin sie sich wenden können, wenn sie Arbeit suchen. Auch die ehrenamtlichen Helfer stehen erst einmal vor dieser Frage. Die neue Ehrenamtskoordinatorin der Stadt, Svetlana Bojcetic, hat deshalb mit Kristina Keil von der Arbeitsagentur in Baden-Baden über dieses Thema gesprochen. 


 

Hier ein kleiner Leitfaden für die ehrenamtlichen Unterstützer der arbeitssuchenden Asylbewerber:

Grundsatz: Die Arbeitsagentur ist per Gesetz zur Beratung von Arbeitssuchenden verpflichtet.

Der erste Schritt wäre, wenn nicht schon geschehen, sich bei der Arbeitsagentur registrieren zu lassen. In der Regel füllen die SozialberaterInnen in den Unterkünften einen Profilbogen mit den neuen BewohnerInnen aus. Mit diesem und dem aktuellen Ausweis registrieren sich diese beim Kundenzentrum der Arbeitsagentur (3. Stock im gleichen Gebäude, wie Jobcenter) und erhalten einen Beratungstermin mit Frau Keil ausgehändigt.

Nach der Registrierung und dem ersten Beratungsgespräch, erleichtert die Möglichkeit über E-Mail in Kontakt zu bleiben die Arbeitsvermittlung sehr, da die Arbeitsangebote direkt verschickt werden können. Voraussetzung ist eine gültige und regelmäßig benutzte E-Mail-Adresse. Mit Einverständnis des Arbeitssuchenden kann das auch die E-Mail-Adresse eines/einer Ehrenamtlichen sein.


Kristina Keil


Die E-Mail-Adresse von Frau Keil:
Frau Keil bearbeitet die eingehenden E-Mails innerhalb von 2-3 Tagen, sofern sie nicht krank oder in Urlaub ist.

Sollte jemand eine Arbeit finden, bitte Frau Keil ebenfalls zeitnah informieren! Wenn sich ein Kunde über einen längeren Zeitraum nicht meldet, wird er abgemeldet. Eine Reaktivierung ist über einen erneuten Beratungstermin aber auch über eine entsprechende E-Mail möglich. Hierbei hilft die Kundennummer oder zumindest der vollständige Name und Geburtsdatum.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Bei hoher Motivation des/der Arbeitsplatzsuchenden kann auch ein Bewerbungstraining gefördert werden. Dieses umfasst neben der schriftlichen Ausarbeitung auch ein Training für das Vorstellungsgespräch und eine Hilfestellung bei der Arbeitsplatzsuche. Die Fahrtkosten zum Bildungsträger werden übernommen.

Fördermaßnahme: Grundkompetenz
Ziel: Vorbereitung auf eine Umschulungsmaßnahme (gefördert Ausbildung, verkürzt auf 2 Jahre)
Dauer: 6 Monate, nächster Start im Mai 2018
Inhalt: intensiver Deutsch- und Matheunterricht, Hilfestellung bei der Ausbildungsplatzsuche
Zielgruppe: hoch motivierte B1-AbsolventInnen, über 25 Jahre

Weitere Fördermaßnahmen, wie z. B. Staplerführerschein können im Beratungsgespräch vereinbart werden.


Grundsätzlich gilt
Das Beratungsangebot von Frau Keil beruht auf Freiwilligkeit von Seiten des/der Arbeitssuchenden. Eine Betreuung durch sie setzt dabei voraus, dass eine Verständigung auf  Deutsch oder Englisch möglich ist, sowie, dass eine (hohe) Motivations- und Leistungsbereitschaft mitgebracht wird.




Dienstag, 27. März 2018

Festmusik


Kleines Osterfestspiel am Waldseeplatz

Auch in diesem Jahr kamen wieder - dieses Mal drei - Musiker der Berliner Philharmoniker zum Musizieren zur Flüchtlingsunterkunft am Waldseeplatz in Baden-Baden. 




Im Rahmen des Educationprogramms wollen Musiker der Berliner Philharmoniker zu denjenigen kommen, die es nicht schaffen, in die großen Konzertsäle zu kommen und ihnen damit eine Freude machen. Dies ist ihnen hervorragend am letzten Samstag in der Flüchtlingsunterkunft am Waldseeplatz gelungen. Über die Musik hinaus war es auch möglich, mit ihnen ins Gespräch zu kommen bevor sie sich dann aber zügig auf der Weg zur Premiere  von Parsival ins Festspielhaus aufmachen mussten. Die Bewohner und Ehrenamtlichen sagen nochmals herzlichen Dank für die Osterfestspiele am Waldseeplatz. 
Foto: privat 


Mittwoch, 21. März 2018

Info zu Asylverfahren


Was Sie schon immer fragen wollten, aber...
Info-Veranstaltung zum Thema Asylverfahren


Immer wieder kommt es vor, dass sich ehrenamtliche Flüchtlingshelfer mit Fragen zum Asylverfahren konfrontiert sehen und sich insgeheim eingestehen müssen, dass sie auf diesem Gebiet einige Wissenslücken haben. Man kann zwar immer darauf verweisen, dass die Ratsuchenden sich jederzeit an den Arbeitskreis Asyl mit seinen regelmäßigen Sprechstunden wenden können, aber dennoch möchte man auch selber auf diesem Gebiet fit sein. Denn oft geht es nicht um die ganz großen Probleme, die entstehen, wenn eine Ablehnung ins Haus flattert, sondern um das mangelhafte Wissen um das Procedere an sich.Wie war das noch mal mit der Dublin-Verordnung? Gab es da nicht Neuerungen? Aber welche? Was muss der Asybewerber beachten, wenn er zur Anhörung geladen wird? Was bedeutet subsidiärer Schutz? Was tun bei Ablehnung? Und so weiter... 



 
Immer wieder kam daher im Kreise der Flüchtlingshelfer die Bitte nach einer Schulung auf.  Caritas und AK Asyl haben deshalb für Dienstag, 17. April, eine Fortbildungsveranstaltung organisiert, in der sich jeder
grundsätzlich über das Asylverfahren und seine Folgen informieren kann.

Der AK Asyl mit Ludwig Herfs, Rechtsanwalt Michael Hummel und Christian Kühnel informieren an diesem Tag von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr zum Thema "Das Asylverfahren und die Folgen. Einführung in die rechtlichen Aspekte und Auswirkungen des Asylverfahrens"

Aspekte, die der AK Asyl beleuchten wird, sind: 

Asylverfahren:
Zuständigkeiten im Rahmen des Asylverfahrens;
Antragstellung;
Dublin III-Verfahren;
Verteilung der Asylsuchenden;
Anhörung; 


Entscheidungsfindung und Rechtsfolgen:
Bei ANERKENNUNG:
Asylberechtigung / Flüchtlingseigenschaft / subsidiärer Schutz

Bei ABLEHNUNG:

Aufenthaltstitel; Rechtsmittel und Folgen; Freiwillige Rückreise; Abschiebung 

Sollten Sie spezielle Fragen haben, können diese vorab gebündelt (z.B. über die jeweiligen ehrenamtlichen Unterkunftssprecher) gestellt werden.

Fortbildungsveranstaltung
Dienstag, 17. April 2018
17 – ca. 19 Uhr 
Stadtteilzentrum Briegelacker (Saal 1.OG)
Briegelackerstraße 40, Baden-Baden

Unverbindliche Anmeldung bis 16. April bitte vorab an