Montag, 2. Mai 2016

Merkurlauf 1


Von Null auf Merkurlauf

Wie das so geht in der Flüchtlingshilfe: Am Anfang ist eine Idee, und dann weitet sich das Ganze aus. 
 
Davon kann nun auch Peter Kaiser ein Lied singen. 

Er beginnt gerade damit, den Merkurlauf zu organisieren, der am Samstag, 8. Oktober, zum zweiten Mal stattfinden soll. Das Besondere dieses Sportevents: Auf der knapp zehn Kilometer langen Strecke (mit 450 Höhenmetern) soll es dabei ruhig zugehen, ohne laute Musik, ohne Ansprachen, ohne Kommentatoren, ohne Lautsprecher. Einfach vom Start weg Eintauchen in die Natur steht auf dem Programmzettel.
Wir sind zu Gast im Wald“, heißt es auf der Webseite der Organisatoren, daher verzichte man bewusst auf ein Rahmenprogramm und fokussiere sich ganz auf das Lauferlebnis im Wald.

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Bereits bei seinem Start im letzten Jahr war der Merkurlauf ein großer Erfolg. Für dieses Jahr hat sich Initiator Peter Kaiser etwas Besonderes ausgedacht:

15 Flüchtlinge dürfen mitlaufen, ohne die Startgebühr von 18 Euro berappen zu müssen.

Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht, wie es sich anhört. Die ehrenamtlichen Helfer, die er mit seiner Idee konsultierte, stöhnten auf. „Sollen die etwa den Lauf aus dem Stand bewältigen?“

Es kam, wie es kommen musste: Seit dem gestrigen 1. Mai gibt es nun also eine bunt zusammengewürfelte Laufgruppe, angeführt vom Initiator Peter Kaiser (zweiter von rechts) höchstselbst. „Von Null auf Merkurlauf“ ist das Motto, gedacht ist hier bewusst an untrainierte Einsteiger, die nun ganz behutsam fit gemacht werden sollen für den Lauf. Treffpunkt große Rose (Lichtentaler Allee beim Hirtenhäuschen).



Elf Flüchtlinge aus mehreren Unterkünften im Stadtgebiet waren gleich beim ersten Mal dabei, weitere haben ihre Teilnahme angekündigt. Wenn man die Startelf so ansieht, wird schnell klar, dass sie es ernst meinen und dass der Merkurlauf diesmal besonders bunt und international werden wird.